Sammlung für die Mission

Gleichsam als Kontrapunkt zum närrischen Treiben sammeln seit den dreissiger Jahren in einigen Gemeinden die Kinder in Fasnachtskleidern für die Missionen. Die Anregung dazu kam von den Kapuzinern in Mels, welche anfänglich auch die Negerkleider und Sammelbüchsen dafür zur Verfügung stellten. Als Sammelbüchsen wurden gerne nickende Negerkinder verwendet. Man kann diesen Brauch als einen Hinweis auf die nahende Fastenzeit verstehen, damit der Gedanke an sie im Trubel der Fasnacht nicht ganz untergeht.